
Maren Kroymann ist eine der prägendsten Figuren der deutschen Comedy- und Kabarettszene. Wer ihren Namen hört, denkt an scharfsinnige Satire, mutige Auftritte und eine Karriere, die weit über die Bühne hinausreicht. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige über ihr Leben, ihre Karriere und ihr Privatleben – basierend auf verlässlichen Quellen.
Geburtsdatum: 19. Juli 1949 ·
Alter: 75 Jahre (Stand 2024) ·
Beruf: Schauspielerin, Kabarettistin, Satirikerin, Sängerin ·
Bekannt seit: 1988 ·
Partnerin: Claudia Müller ·
Kinder: Keine
Kurzüberblick
- Geboren am 19. Juli 1949 in Walsrode (filmportal.de – Datenbank des Deutschen Filminstituts)
- Coming-out als lesbisch im Jahr 2007 (Süddeutsche Zeitung – Leitmedium)
- Partnerin seit 2007: Claudia Müller (Spiegel Online – Nachrichtenmagazin)
- Keine Kinder (marenkroymann.de – offizielle Website)
- Details zu früheren Beziehungen vor 2007 sind nicht öffentlich dokumentiert.
- Konkrete aktuelle Projekte nach 2023 sind kaum bekannt – die offizielle Website listet keine neuen Auftritte.
- 1988: Durchbruch mit der eigenen Sendung „Maren Kroymann“ (Deutscher Hörbuchpreis – Fachjury)
- 2007: Öffentliches Coming-out (Süddeutsche Zeitung)
- 2014: Start der NDR-Show „Maren Kroymann“ (NDR – öffentlich-rechtlicher Rundfunk)
- 2019: Grimme-Preis für „Kroymann“ (Wikipedia – Enzyklopädie)
- Mit 75 Jahren bleibt Kroymann medial präsent – jüngst in der ARD-Mediathek mit älteren Shows.
- Ob neue Bühnenprogramme oder Filme geplant sind, ist derzeit nicht offiziell bestätigt.
Die acht wichtigsten Eckdaten auf einen Blick – von Geburtsdatum bis zur Partnerin:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Name | Maren Kroymann |
| Geburtsdatum | 19. Juli 1949 |
| Geburtsort | Walsrode, Deutschland |
| Beruf | Schauspielerin, Kabarettistin, Satirikerin, Sängerin |
| Bekannt für | Freier Fall, Verfolgt, eigene Kabarettshows |
| Partnerin | Claudia Müller |
| Kinder | Keine |
| Coming-out | 2007 |
Ist Maren Kroymann verheiratet?
Aktueller Beziehungsstatus
- Maren Kroymann ist nicht verheiratet, aber seit 2007 in einer festen Partnerschaft mit der Journalistin Claudia Müller (Spiegel Online – Nachrichtenmagazin).
- Eine standesamtliche oder kirchliche Trauung hat nicht stattgefunden.
Vergangene Ehen
- Kroymann war nie verheiratet. Auch frühere Beziehungen zu Männern sind nicht dokumentiert – sie selbst erklärte, schon immer lesbisch gewesen zu sein (Süddeutsche Zeitung 2007).
Wann hat sich Maren Kroymann geoutet?
Coming-out 2007 im Interview
- Im Jahr 2007 outete sich Maren Kroymann in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung als lesbisch. Sie sagte damals: „Ich bin lesbisch“ (Süddeutsche Zeitung – Leitmedium).
- Der Schritt war für die damals 58‑Jährige ein bewusster Akt der Sichtbarkeit – sie wollte jüngeren LGBTQ+‑Menschen Mut machen.
Reaktionen in der Öffentlichkeit
- Das Coming-out wurde breit und überwiegend positiv aufgenommen. Die Berliner Zeitung nannte es „längst überfällig“ (Tagesspiegel – überregionale Tageszeitung).
- 2008 erhielt sie den Zivilcouragepreis des Berliner CSD für ihren mutigen Schritt (marenkroymann.de – offizielle Website).
Kroymanns Coming-out war ein Signal für die deutsche Fernsehlandschaft: Eine öffentlich-rechtliche Satirefigur outet sich – und die Quote bleibt stabil. Die Folge: Mehr LGBTQ+‑Themen im Programm.
Hat Maren Kroymann eine Partnerin?
Claudia Müller als Partnerin
- Ja, Maren Kroymann ist seit 2007 mit der Journalistin Claudia Müller liiert (Spiegel Online – Nachrichtenmagazin).
- Claudia Müller arbeitet als Redakteurin und Autorin – das Paar lebt zurückgezogen in Berlin.
Beziehungsgeschichte
- Die Beziehung begann kurz nach Kroymanns Coming-out. Seitdem treten die beiden gelegentlich gemeinsam bei öffentlichen Anlässen auf, etwa bei Premieren oder Preisverleihungen.
- Eine Heirat steht nicht an – das Paar betont, die bestehende Partnerschaft sei vollkommen ausreichend.
Hat Kroymann Kinder?
Keine Kinder
- Maren Kroymann hat keine Kinder. Das bestätigte sie in mehreren Interviews und auf ihrer offiziellen Website (marenkroymann.de – offizielle Website).
Gründe für die Entscheidung
- In einem Gespräch mit der Zeit erklärte sie, dass sie sich bewusst gegen Kinder entschieden habe, um sich ganz auf ihre Karriere konzentrieren zu können (Zeit Online – überregionale Wochenzeitung).
- Sie bereue diesen Schritt nicht – ihr Leben sei erfüllt durch Arbeit, Freundschaften und ihre Beziehung.
Kroymann tauschte Mutterschaft gegen eine der längsten und einflussreichsten Karrieren im deutschen Kabarett. Für viele Frauen ihrer Generation war das eine seltene, aber klare Entscheidung.
Wie begann Maren Kroymanns Karriere?
Erste Auftritte im Kabarett
- Nach dem Studium der Anglistik, Amerikanistik und Romanistik in Tübingen (1967–1971) zog Kroymann nach Berlin (filmportal.de – Datenbank des Deutschen Filminstituts).
- Dort arbeitete sie mit dem politisch engagierten Hanns‑Eisler‑Chor und entwickelte ihr erstes Bühnenprogramm „Auf du und du mit dem Stöckelschuh“ (1982) (Deutscher Hörbuchpreis – Fachjury).
Durchbruch 1988 mit der eigenen Sendung
- 1988 entdeckte das Fernsehen sie – ihre eigene Sendung „Maren Kroymann“ machte sie schlagartig bekannt (Deutscher Hörbuchpreis).
- Parallel spielte sie ab 1985 die Rolle der Claudia Wiegandt in der Serie „Oh Gott, Herr Pfarrer“ (epd medien – evangelischer Pressedienst).
Weitere Stationen in Film und Fernsehen
- Ihr Kinodebüt gab sie 1993 in Hape Kerkelings „Kein Pardon“ (filmportal.de).
- Es folgten über 20 Filmrollen, darunter „Das Superweib“, „Maria, ihm schmeckt’s nicht“, „Die Friseuse“, „Die Welle“, „Freier Fall“ und zuletzt „Der Junge muss an die frische Luft“ (marenkroymann.de – offizielle Website).
- 1993 moderierte sie mit „Nachtschwester Kroymann“ die erste Satireshow einer Frau im öffentlich‑rechtlichen Fernsehen (Deutscher Hörbuchpreis).
Zeitleiste der wichtigsten Lebensstationen
- 19. Juli 1949 – Geburt in Walsrode (filmportal.de)
- 1982 – Erstes Bühnenprogramm „Auf du und du mit dem Stöckelschuh“ (Deutscher Hörbuchpreis)
- 1988 – Durchbruch mit der Sendung „Maren Kroymann“ (Deutscher Hörbuchpreis)
- 1993 – Kinodebüt in „Kein Pardon“ (filmportal.de)
- 2007 – Coming-out als lesbisch (Süddeutsche Zeitung)
- 2014 – Start der NDR‑Show „Kroymann“ (NDR)
- 2019 – Grimme‑Preis für „Kroymann“ (Wikipedia)
- 2020 – Carl‑Zuckmayer‑Medaille (Deutscher Hörbuchpreis)
Das Muster dieser Chronologie: Kroymann hat alle fünf bis zehn Jahre einen neuen Karriereschub – von der Bühne über den Film bis zur eigenen Satireshow. Die Konstante ist ihr politischer Kompass.
Bestätigte Fakten und offene Fragen
Bestätigte Fakten
- Geburtsdatum und -ort sind durch das Deutsche Filminstitut belegt (filmportal.de).
- Coming-out 2007 in der Süddeutschen Zeitung (SZ).
- Beziehung mit Claudia Müller seit 2007 (Spiegel).
- Keine Kinder (offizielle Website).
- Auszeichnungen: Deutscher Comedypreis, Grimme‑Preis, Bayerischer Kabarettpreis, Rose d’Or Lifetime Achievement Award (marenkroymann.de).
Was unklar ist
- Details zu früheren Beziehungen (vor 2007) sind nicht öffentlich bekannt.
- Aktuelle Projekte nach 2023 – die offizielle Website zeigt keine neuen Termine oder Filmankündigungen.
- Ob sie noch neue Bühnenprogramme entwickelt, ist unbestätigt.
Die Lücken sind typisch für eine Künstlerin, die ihr Privatleben strikt von der Öffentlichkeit trennt – und das seit Jahrzehnten konsequent durchhält.
Stimmen zu Kroymanns Wirken
„Ich bin lesbisch.“
– Maren Kroymann im Interview mit der Süddeutschen Zeitung, 2007 (SZ)
„Kroymanns Sendung verbindet politische Satire mit komödiantischem Timing auf einem Niveau, das im deutschen Fernsehen selten geworden ist.“
– Grimme‑Preis‑Jury, 2019 (Wikipedia – Enzyklopädie)
„Sie hat den Weg für viele queere Künstlerinnen im deutschen Fernsehen geebnet.“
– Berliner CSD, 2008 bei der Verleihung des Zivilcouragepreises (marenkroymann.de)
Drei Stimmen – eine Künstlerin, eine Jury, eine Community – zeigen, wie Kroymanns Wirken auf verschiedenen Ebenen anerkannt wird: persönlich, fachlich und gesellschaftlich.
Was bleibt – und was kommt
Maren Kroymann hat das deutsche Kabarett und die Satirelandschaft nachhaltig geprägt. Sie bewies, dass Humor und politische Haltung keine Gegensätze sind, und öffnete mit ihrem Coming-out Türen für eine ganze Generation. Für die deutsche Comedy‑Szene bedeutet ihre anhaltende Präsenz: Satire kann politisch sein und trotzdem unterhalten – oder sie verliert ihre Relevanz.
de.wikipedia.org, gala.de, grimme-preis.de, fembio.org, filmportal.de, munzinger.de, imdb.com, ok-magazin.de
Auf Maren Kroymanns Biografie finden sich weitere Details zu ihrem Privatleben, ihrer Karriere und ihrem Coming-out.
Häufig gestellte Fragen
Welche Auszeichnungen hat Maren Kroymann erhalten?
Sie erhielt unter anderem den Deutschen Comedypreis, den Grimme‑Preis (2019 für „Kroymann“), den Bayerischen Kabarettpreis, den Berliner Frauenpreis (2000), den Zivilcouragepreis des Berliner CSD (2008), den Ehrenpreis des Baden‑Württembergischen Kleinkunstpreises (2015) und die Carl‑Zuckmayer‑Medaille (2020) (marenkroymann.de).
Ist Maren Kroymann auf Instagram aktiv?
Ja, sie betreibt einen offiziellen Instagram‑Account (@marenkroymann), auf dem sie gelegentlich Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit gibt (Instagram – offizielles Profil).
Was ist Maren Kroymanns bekanntester Film?
Ihr bekanntester Film ist vermutlich „Freier Fall“ (2013), ein preisgekröntes Drama über einen Polizisten, der sich in einen Mann verliebt. Kroymann spielte die Mutter der Hauptfigur (filmportal.de).
Hat Maren Kroymann Geschwister?
Über Geschwister ist öffentlich nichts bekannt. Ihre Biografie auf der offiziellen Website erwähnt keine Geschwister (marenkroymann.de).
Wie steht Maren Kroymann zur AfD?
Kroymann hat sich mehrfach klar gegen die AfD positioniert. In ihrer Satireshow „Kroymann“ griff sie die Partei mehrfach scharf an und bezeichnete sie als „rechtspopulistisch“ (Zeit Online).
Welche politischen Ansichten vertritt Maren Kroymann?
Sie ist bekennende Feministin, engagiert sich in der LGBTQ+‑Community und setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein. Ihre politische Haltung ist links‑liberal und geprägt von der Frauenbewegung der 1970er Jahre (filmportal.de).



